Teilzeit-Berufsausbildung

Informationen für Ausbildungsinteressierte

Sie sind vielleicht schwanger oder haben ein kleines Kind und haben noch keine abgeschlossene Ausbildung? Oder pflegen Sie zu Hause eine Angehörige, haben keine abgeschlossene Ausbildung und möchten dies ändern?

In unseren drei Modellstandorten Nürnberg, Südostbayern und Aschaffenburg bieten wir Ihnen Unterstützung an - von der ersten Frage zur Teilzeitberufsausbildung bis in die Ausbildung hinein.

Wir helfen Ihnen, folgende Fragen zu beantworten:

  • Welche Berufe sind passend für mich? Welche Ressourcen bringe ich für welchen Beruf mit?
  • Wie finde ich ich einen geeigneten Ausbildungsplatz?
  • Wie schaffe ich es, für mein Kind zu sorgen und gleichzeitig eine Ausbildung zu absolvieren?
  • Was passiert, wenn mein Kind krank ist?
  • Wo muss ich wann welche Anträge stellen, um finanziell zu bestehen?

Rufen Sie uns einfach an! Die Kontaktdaten finden Sie auf unserem Flyer.

Informationen für interessierte Arbeitgeber

Sie sind ein Ausbildungsbetrieb und überlegen, ob Sie eine Ausbildung auch in Teilzeit anbieten könnten? Sie sind sich aber noch nicht sicher, ob eine Auszubildende in Teilzeit zu Ihrem Unternehmen passt?

Der SkF bietet mit seinem Projekt „Meine Chance – Teilzeitberufsausbildung mit dem SkF in Bayern” Beratung und Unterstützung an. In erster Linie begleiten wir Ausbildungsinteressierte, stehen aber auch Arbeitgebern für Fragen zur Verfügung.

Betriebe, die eine Teilzeitberufsausbildung ermöglichen, können sich in der gesamten Zeit an den SkF wenden. Der SkF fungiert sozusagen als Lotsenstelle für alle Beteiligten.

Die Beraterinnen in unseren drei Modellstandorten Aschaffenburg, Nürnberg und Südostbayern helfen Ausbildungsinteressierten dabei, die notwendigen Anträge für die finanzielle Absicherung zu stellen, den geeigneten Ausbildungszweig zu finden und die Kinderbetreuung sicher zu stellen.

Hier finden Sie die Ansprechpartner in den Modellstandorten, und hier eine Präsentation zum Projekt.

Hintergrundinformationen zum Projekt

2015 startet der SkF in Bayern an drei Modellstandorten das Beratungs- und Unterstützungsangebot „Meine Chance”. Die Projektleitung liegt beim SkF Landesverband Bayern. Das Projekt – konzipiert für drei Jahre - baut auf den Erfahrungen des Pionierprojektes „JEB – Junge Eltern und Beruf” des SkF Würzburg auf und wird vom 01. März 2015 bis 31. Dezember 2016 über den Doppelhaushalt des Bayerischen Staatshaushaltes finanziert.

Der besondere Ansatz des Projektes ist die individuelle Beratung und Begleitung, vor und während der Ausbildung. Der SkF bleibt Ansprechpartner, wenn die Vereinbarkeitsproblematik auftaucht. Die Interessentinnen werden dabei begleitet, die unterschiedlichen Anträge auf Wohngeld, Kindergeld, Berufsausbildungsbeihilfe und vieles mehr im Blick zu behalten und zum richtigen Zeitpunkt zu stellen bzw. zu erneuern.

Betriebe, die eine Teilzeitberufsausbildung ermöglichen, sollen nicht alleine gelassen werden, sondern sie können sich ebenfalls in der gesamten Zeit an den SkF wenden. Der SkF fungiert sozusagen als Lotsenstelle für alle Beteiligten.

Zielsetzung

Ziel des Projektes ist die Förderung der Vereinbarkeit von Sorgeverantwortung und Existenzsicherung für Mütter und Väter. Im Fokus steht deren Unterstützung zur Aufnahme einer Teilzeitberufsausbildung sowie der Aufnahme einer schulischen Berufsausbildung. Des Weiteren können Beratung und Begleitung parallel zu einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme angeboten werden.

Die Heranführung an eine Ausbildung und die Unterstützung zum Abschluss einer Ausbildung erfolgt über Information, Motivation in Einzelberatung und Gruppenarbeit. Die Erarbeitung von Bewerbungsunterlagen ist Bestandteil des Projektes.

Zielgruppe

Mütter/Väter ohne abgeschlossene Berufsausbildung, die eine Berufsausbildung in Teilzeit planen. Darüber hinaus können sich auch Mütter oder Väter melden, die einen Schulabschluss erzielt haben, vor Beendigung einer Ausbildung oder vor Aufnahme einer solchen jedoch Eltern geworden sind.

Der SkF kooperiert mit:

  • Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen
  • Lokalen Agenturen für Arbeit/Jobcentern
  • Tagespflegevermittlungen
  • Kindertageseinrichtungen
  • Kammern
  • Schulen

 

Gefördert durch


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